Jedes Jahr entlassen der Sportfischereiverein Bruckneudorf und die Arbeiterfischer aus dem angrenzenden Bruck an der Leitha Tausende Nasen in den Grenzfluss zwischen dem Burgenland und Niederösterreich. Der jährliche Besatz zwischen Bruckneudorf und Gattendorf ist nicht dafür da, sich das eigene Mittagessen heranzuzüchten, sondern soll zum Aufbau einer intakten Alterspyramide dienen. In Zukunft sollen sich die Fischchen selbst reproduzieren.
Deshalb gibt es auch ein strenges Entnahmeverbot. Werden Nasen gefangen, werden sie schonend von den Fischern wieder zurück ins Wasser entlassen. Die Einzigen, die sich daran nicht halten, sind die Kormorane, die die Fischchen gerne als Snack ansehen. Aber auch das ist in Ordnung, solange es nicht zu viele werden.
100.000 Fischchen
Derzeit schaut es gut aus, die Fische sind wieder in allen Altersklassen in der Leitha zu Hause. „Die Nasen wieder wie früher zu den Laichgründen aufsteigen zu sehen ist das schönste Geschenk!“, zeigen sich alle Beteiligten zufrieden. Insgesamt wurden übrigens in den vergangenen fünf Jahren sage und schreibe 100.000 Fische in die Leitha entlassen.
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