Etwa 220 Mediziner aller Fachrichtungen arbeiten in Kärnten als niedergelassene Fachärzte mit Kassenverträgen. Dazu kommen noch 270 praktische Ärzte, aber diese verfügen ebenso wie die Zahnärzte ja über einen eigenen Notdienst an Sonn- und Feiertagen.
Max Wutte, der nicht nur Dermatologe in Spittal ist, sondern auch im Vorstand der Ärztekammer: "Es gab sanften Druck der Kammer, um zwischen den Feiertagen die Versorgung bezirksweise sicher zu stellen."
Jeder zweite Facharzt soll arbeiten
Die drei Schichten wurden mit Weihnachten, Silvester und Dreikönigstag definiert. Rund um diese Fixtermine sollten die Fachärzte ihre freien Tage und Kurzurlaube so einteilen, dass in Summe jeder zweite Kärntner Facharzt auch zwischen diesen Feiertagen arbeitet.
Wobei auch bei überlaufenen Fachrichtungen wie etwa der Augenheilkunde, wo es schon zu normalen Zeiten wochenlange Wartelisten gibt, ein Grundsatz gelte: "Akutfälle müssen immer behandelt werden", betont Wutte.
von Fritz Kimeswenger, "Kärntner Krone"
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