Pucher habe sich mit dem Geld anderer Leute Zustimmung erkauft, lautet die Bilanz der Grünen nach dem U-Ausschuss. Steigbügelhalter für die Bank sei die Regierung unter dem früheren Landeshauptmann Karl Stix gewesen. „Das war wohl ein Freundschaftsdienst, denn das Land hatte keine Vorteile durch die Übernahme der Revision“, mutmaßt Petrik. Sie verweist auf Parallelen zwischen Pucher und dem „System“ von Altlandeshauptmann Hans Niessl und seinem Nachfolger Hans Peter Doskozil.
SPÖ übt Kritik
Auf Vergleiche zwischen dem Bankskandal und der Arbeit der SPÖ-Spitze reagieren die Sozialdemokraten entrüstet. Der U-Ausschuss sei mit einer Polit-Showbühne verwechselt worden, heißt es. „Die Grünen sind, so wie die ÖVP, nur mit falschen Schuldzuweisungen, Vernaderungen und Partei-Hick-Hack aufgefallen“, kontert SPÖ-Klubobmann Robert Hergovich. Grüne und ÖVP hätten die Herausgabe wichtiger Bundesakten blockiert. „Und wenn Petrik davon spricht, dass man zu Fehlern stehen und daraus lernen soll, dann darf sie sich gleich selber an der Nase nehmen. Sie wurde per Videobeweis beim Fotografieren von Akten aus einem vertraulichen Verschlussordner des Ausschusses ertappt“, erinnert Hergovich. Fortsetzung des Streits garantiert!
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