„15-Minuten-Royal“

Herzogin Meghan: Gemeine Attacke von Boy George!

Stars & Society
18.02.2021 11:41

Der britische Sänger Boy George dürfte kein großer Fan der ehemaligen US-Schauspielerin Meghan Markle sein. Auf Twitter lästert der Sänger der Band Culture Club über die Herzogin von Sussex so richtig ab: „Du verklagst eine Boulevardzeitung, weil sie einen persönlichen Brief gedruckt hat und gehst dann zu Oprah, um über den Stress zu reden, den du als 15-Minuten-Prinzessin hattest. Wann läuft das?“, schreibt er. 

Prinz Harry und Herzogin Meghan sorgen mit ihrer Ankündigung, der bekannten TV-Talkerin Oprah Winfrey ein gemeinsames Interview zu geben, in Großbritannien für Aufregung. Viele Anhänger der Royals und der britischen Königin sind sich sicher, dass die 39-jährige Ex-Schauspielerin und ihr 36-jähriger Ehemann der Monarchie damit keinen Gefallen tun und ihr damit möglicherweise sogar schaden.

Dem Sänger Boy George ist jedenfalls deshalb der Kragen geplatzt. Er fragt auf Twitter: „Du verklagst eine Boulevardzeitung, weil sie einen persönlichen Brief gedruckt hat und gehst dann zu Oprah, um über den Stress zu reden, den du als 15-Minuten-Prinzessin hattest. Wann läuft das?“ 

„Unruhestifterin“
Boy George bezieht sich mit seinem Tweet auf ein Verfahren, das die Herzogin und ihr Ehemann in London angestrebt haben. Das Paar wirft der „Mail on Sunday“ und Associated Newspapers vor, Anfang 2019 in mehreren Artikeln aus einem privaten Brief von Meghan an ihren Vater Thomas Markle zitiert zu haben. Das Gericht kam zur Auffassung, dass die Persönlichkeitsrechte der Klägerin verletzt worden sind. Noch nicht endgültig entschieden hat das Gericht über die Frage, inwieweit auch Meghans Urheberrechte durch die Veröffentlichung des Briefs beeinträchtigt wurden, weil die Presseabteilung der Royals den Brief redigiert hatte. 

Der wegen seines extravaganten Kleidungsstils bekannte Musiker und Songwriter Boy George ist sich sicher, dass Meghan mit dem Interview nur ihre Marke voranbringen wolle. Außerdem poltert er: „Ich hab schon von Anfang an gesagt, dass Meghan eine Unruhestifterin sein würde.“ Gegen Prinz Harry habe er hingegen nichts einzuwenden, wie er seinen Followern in weiteren Tweets versichert, den „möge“ er sogar. Auf die Frage eines Users, ob er ihn mehr möge als Prinz William, antwortet er kokett: „William ist heiß!“

Seit ihrem Ausstieg aus dem britischen Königshaus, den Meghan und Harry Anfang 2020 verkündet hatten, haben sie viele royale Fans verloren. Dass sie mit ihrem Kind Archie in die USA ausgewandert sind, passt vielen Briten gar nicht. Das zweite Kind des Enkelsohns von Königin Elizabeth II. wird sogar in den USA geboren und damit Amerikaner. Prinz Harry und Herzogin Meghan gaben am Valentinstag bekannt, dass die Herzogin wieder schwanger ist. Eine Hommage an Prinzessin Diana, die genau 37 Jahre zuvor am Valentinstag verkündet hatte, das sie ihr zweites Kind, Prinz Harry, erwartet. 

„Man fühlt das Bild“
Das süße Schwarz-Weiß-Foto, mit dem Harry und Meghan die Baby-News verrieten, machte der befreundete Fotograf Misan Harriman. Harry sitzt dabei vor einem Baum in seinem Garten in Montecito im Gras, Meghan liegt neben ihm und hat ihren Kopf in seinen Schoß gelegt. Ihr Babybauch ist in einem weißen Kleid dabei bereits deutlich sichtbar. 

In einem Interview mit „Good Morning America“ erklärte Harriman seinen Gedankengang hinter dem Foto: „Man sieht das Bild nicht einmal, man fühlt es. Sie sind ineinander versunken. Und der Baum im Hintergrund und das Leben, das um sie herum wächst, ist unglaublich kraftvoll und symbolisch. Es soll Stärke, Hoffnung und Liebe symbolisieren. Besonders den vielen Frauen, die eine Fehlgeburt durchgemacht haben, soll es die Kraft geben, zu wissen, dass es Licht an diesem dunklen Ort gibt. Es bedeutet wirklich sehr viel.“

Aufgrund der Pandemie war es dem Fotografen, der in London lebt, nicht möglich, nach Los Angeles zu reisen, um das Paar persönlich zu fotografieren. Also fand das Shooting stattdessen aus der Ferne über ein iPad statt. Er fügt hinzu: „Im Zeitalter von Covid ist es für mich natürlich unmöglich, vor Ort zu sein, um zu fotografieren, also kam die Technologie zu Hilfe. Ich war in der Lage, das iPad aus der Ferne zu übernehmen und sie konnten meine Stimme hören, es war eine Unterhaltung und der Rest ist wirklich Geschichte.“ 

Im November vergangenen Jahres machte die Herzogin von Sussex öffentlich, dass sie im Juli eine Fehlgeburt erlitten hatte. In einem Artikel in der „New York Times“ sprach sie davon, dass ihre „Herzen gebrochen“ seien. Dass sie nun wieder ein Kind unter dem Herzen trägt, lässt das Paar wohl wieder hoffnungsfroher in die Zukunft blicken. Einen Geburtstermin hat das Paar noch nicht verkündet. Möglicherweise hat es sich das für das Interview mit Oprah aufgehoben ...

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