Nach dem tragischen Tod von Antoine de Massy wurde der Großcousin von Fürst Albert von Monaco am 4. November beigesetzt. Bei der bewegenden Trauerfeier widmete Alberts unehelicher Sohn Alexandre Grimaldi seinem verstorbenen Cousin berührende Worte.
Die Fürstenfamilie von Monaco trauert um Antoine de Massy: Der Cousin zweiten Grades von Albert wurde Ende Oktober in einer Grünanlage in Monaco tot aufgefunden.
Alexandre Grimaldi trug Sarg
Am 4. November erwiesen Albert und Charlène, Caroline von Hannover sowie weitere Familienmitglieder dem 29-Jährigen die letzte Ehre. Der Palast veröffentlichte ein Foto der Gedenkfeier – hier zu sehen:
Unter den Trauergästen befand sich auch Alexandre Grimaldi, der uneheliche Sohn von Fürst Albert, wie „Monaco Matin“ jetzt berichtete. Er trug demnach mit drei weiteren Personen den Sarg in die Cathédrale Notre-Dame-Immaculée und hielt später eine bewegende Trauerrede.
„Mein großer Bruder“
Die jungen Männer hatten eine ganz besondere Verbindung, wie Alexandre in seiner Rede über „meinen lieben Cousin, meinen großen Bruder“, die er auf Englisch und Französisch hielt, ausführte. Unter anderem habe Antoine ihm „das Autofahren auf dem Parkplatz des Monte-Carlo Country Club beigebracht“, erinnerte der 23-Jährige sich.
Außerdem seien die Urlaube in der Karibik mit Antoine die „glücklichsten Momente“ seines Lebens gewesen, erklärte er. „Ich liebe dich, jetzt und für immer“, endete Alberts Sohn seine Ansprache, mit der er laut der Zeitung die Trauergäste zu Tränen gerührt habe.
Vater äußerte schrecklichen Verdacht
Nach dem Tod von de Massy hatte sich auch sein Vater, Baron Christian de Massy zu Wort gemeldet. Im Gespräch mit dem „Corriere della Sera“ erklärte der 77-Jährige: „Es war absolut kein Unfall und auch kein Suizid, nichts dergleichen. Aber ich kann jetzt nicht darüber sprechen, weil die Ermittlungen noch laufen.“
Antoine de Massy starb nach einem Sturz aus 13 Metern Höhe in einen Garten an der Larvotto-Promenade. Die Familie hatte am nächsten Tag Alarm geschlagen, nachdem der 29-Jährige nicht zum Familienessen erschienen war.
42-Jähriger in U-Haft
Mittlerweile leitete die Staatsanwaltschaft in Monaco nach eigenen Angaben Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung und unterlassener Hilfeleistung gegen einen 42-Jährigen ein. Der Mann soll mit de Massy einen Nachtclub verlassen und sich später auch in der Nähe des Tatortes aufgehalten haben.
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