Freitag duellieren sich erneut Liefering und Austria Salzburg in der 2. Liga. Die Vorfreude ist sowohl bei den Jungbullen als auch den Violetten sehr groß. Jungbullen-Trainer Danny Galm sieht das Duell jedoch nicht als Derby.
Normalerweise trägt Liefering seine Heimspiele in der großen Red Bull Arena nur vor wenigen hundert Zuschauern aus. Die Anweisungen von der Seitenlinie und zwischen den Mitspielern kann man so auch gut verstehen. Freitag (18.30) wird es allerdings wieder ganz anders werden: Stadtrivale Austria Salzburg gastiert zum Salzburger Derby, dem ersten in der aktuellen Spielzeit, und bringt mehrere tausend Fans mit.
Als Derby will es Liefering-Coach Danny Galm jedoch nicht bezeichnen: „Meines Wissens ist FC Red Bull Salzburg gegen Austria Salzburg ein Derby und nicht Liefering gegen Austria Salzburg.“ Der Deutsche geht es an wie jedes Zweitliga-Match: „Für uns ist es wichtig, unser Spiel auf das Feld zu bringen.“ Weil sein Team in der zweithöchsten Spielklasse allein in dieser Saison bereits sieben Ausschlüsse in elf Runden kassierte, will er elf seiner Spieler bis zum Abpfiff am Platz kämpfen sehen. „Es ist wichtig, dass wir uns nicht unnötig ein Bein stellen.“
Es ist eines der coolsten Spiele des Jahres!
Liefering-Spieler Ilia Ivanschitz
Erster Derby-Einsatz für den einen oder anderen Spieler von Liefering
Sein Vize-Kapitän Ilia Ivanschitz, am Dienstag noch in der Youth League beim 4:3 gegen Genk mit einem Tor am Sieg beteiligt, freut sich bereits sehr: „Es ist eines der coolsten Spiele des Jahres!“ Wie gewohnt sind heuer wieder einige Jungbullen aus der U18 zu Liefering hochgekommen, dürfen also auf ihren ersten Derby-Einsatz hoffen. Aufgrund der Doppelbelastung einiger Spieler in der Youth League könnte Galm auch wieder rotieren. Wie gut der Kader in der Breite aufgestellt ist, zeigte sich vergangenes Wochenede bei Rapid II, als man nach 0:1 das Spiel noch drehte und 2:1 gewinnen konnte.
Auch deshalb braucht sich Liefering nicht verstecken vor den in dieser Saison starken Violetten. „Die Austria ist gut in Form, hat gute Resultate gehabt“, weiß Ivanschitz und ergänzt: „Wir aber auch. Im Derby kann alles passieren, ist alles möglich.“
Locker geht man das brisante Duell auch bei den Violetten an. „Mehr als drei Punkte gibt es nicht. In der Stadt ist es aber ein besonderes Spiel“, sagte Cheftrainer Christian Schaider, der derzeit auf so viele Spieler wie noch nie in dieser Saison zurückgreifen kann. Denn bis auf Dauerausfall Yannic Fötschl und Dario Bijelic konnten gestern alle trainieren.
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