Bekleidung, Schuhe und Haushaltstextilien - sie verursachen Wasserverschmutzung und häufen sich letztlich auf Deponien. Laut EU-Bericht entstehen außerdem zehn Prozent aller weltweiten CO2-Emissionen bei der Herstellung. Mode gilt als Klimakiller!
„Das ständige Angebot an neuer Mode zu niedrigen Preisen führt dazu, dass die Menge an hergestelltem und weggeworfenem Gewand stark zunimmt. Die Auswirkungen auf das Klima werden unter den Teppich gekehrt“, empört sich der türkise EU-Mandatar Alex Bernhuber. Erschütternd: Für die Herstellung eines einzigen Baumwoll-T-Shirts werden 2700 Liter Wasser benötigt. Das entspricht in etwa jener Menge, die eine Person in zweieinhalb Jahren trinkt.
Greenpeace fordert, dass Konzerne verpflichtet werden, entlang der Lieferkette ökologische und soziale Standards einzuhalten. Trotz Zertifikaten und Labels würden Menschenrechte verletzt und die Umwelt zerstört ...
Mark Perry, Kronen Zeitung
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