Störaktion in Wien

Demonstranten übertönen Meinl-Reisinger und Ludwig

Wien
09.05.2026 18:47
Porträt von krone.at
Von krone.at

Pro-palästinensische Demonstranten haben am Samstag eine Veranstaltung zum Europatag in Wien gestört. Bürgermeister Michael Ludwig kritisierte die gegen Israel gerichtete Protestaktion scharf.

Mit Trillerpfeifen und einem Megafon übertönten die Demonstranten und Demonstrantinnen die Ansprachen von Außenministerin Beate Meinl-Reisinger (NEOS) und Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) am Stephansplatz.

Polizei griff nicht ein
Die Störer sprachen sich gegen das Vorgehen Israels im Gazastreifen aus und riefen „Free Palestine“. Sie protestierten zudem gegen die Teilnahme Israels am Eurovision Song Contest (ESC) in Wien und bezeichneten die österreichische Regierung als mitschuldig am angeblichen Genozid im Gazastreifen. Einige Polizisten rückten aus, griffen aber nicht ein.

„Vielleicht kann ich jetzt was sagen?“
Die Ansprachen von Meinl-Reisinger und Ludwig waren aufgrund der Protestaktion nur schwer verständlich. Meinl-Reisinger versuchte erfolglos, mit den Demonstranten zu verhandeln: „Ich würde vorschlagen, vielleicht kann ich jetzt was sagen, und dann machen wir das vielleicht extra. Machen wir eine Arbeitsteilung, vielleicht?“

„Mit Toleranz nichts zu tun“
Ludwig antwortete den Demonstranten direkt: „Das, was Sie machen, hat mit Toleranz nichts zu tun. Ich werde mich immer dafür einsetzen, dass die Menschen heute hier aussprechen können und nicht niedergepfiffen werden. Das ist nicht unser Wille, das sage ich ganz offen.“

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