Eine ganze Woche lang wurden die Behindertenparkplätze in der Landesmetropole überwacht. Gleich 40 Autolenker haben diese speziell gekennzeichneten Stellflächen widerrechtlich benutzt und dafür natürlich ein Strafmandat kassiert. "Dieses rücksichtslose Verhalten kann teuer werden. Der Strafrahmen beträgt mehrere Hundert Euro", sagt ein Vertreter des Zivilinvalidenverbandes.
"Gesunde können Probleme oft nicht nachvollziehen"
Die Schwerpunktaktion in der Landeshauptstadt wurde gemeinsam mit der Polizei und dem Magistrat Eisenstadt durchgeführt. Ziel ist es, die Menschen zu sensibilisieren. "Für einen Rollstuhlfahrer ist es unmöglich, in einer normal breiten Parklücke auszusteigen, und den Rollstuhl aus dem Auto zu nehmen. Gesunde Menschen können diese Probleme oft nicht nachvollziehen", sagt Hans Jürgen Groß, Initiator der Aktion. Auch in den kommenden Tagen soll verstärkt kontrolliert werden.
von Sabine Oberhauser, Kronen Zeitung
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