Mit jedem Einsatz begeben sich Sanitäter, Notärzte und Feuerwehrleute selbst in Gefahr. Neben möglichen Verletzungen beim Einsatz fährt seit neun Monaten auch die Sorge vor Corona mit. Deshalb haben die Hilfsorganisationen umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen erarbeitet, doch ein gewisses Restrisiko lässt sich nicht ganz vermeiden. Daher sind die Helfer froh, wenn sie nicht ausrücken müssen. In den vergangenen Jahren gab es rund um die Weihnachtsfeiertage mitunter viel zu tun: Verkehrsunfälle, Verletzungen nach zu viel Alkohol oder Christbaumbrände.
Heuer dagegen war diesen Helden des Alltags über die Festtage im wahrsten Sinne des Wortes eine „Stille Nacht“ gegönnt. „Es gab nur sehr wenige Einsätze“, bestätigt man auch in der Landessicherheitszentrale in Eisenstadt. Am Weihnachtsabend habe es einen Verkehrsunfall in Neudörfl gegeben, außerdem habe ein Küchengerät in Weppersdorf gebrannt. Der 25. und der 26. seien dann wieder ruhig verlaufen. Erst am 27. gab es erneut etwas zu tun: In Pinkafeld brannte ein Pkw-Motor – rasch gelöscht.
Kronen Zeitung
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