Selbstmordserie

Erneut Todessturz in chinesischer Elektronikfabrik

Elektronik
05.11.2010 15:44
Erneut ist in dem Werk des weltgrößten Elektronikherstellers Foxconn im südchinesischen Shenzhen ein Angestellter vom Dach eines Gebäudes in den Tod gestürzt. Wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua am Freitag berichtete, wurde die Leiche in der Früh gefunden. In dem Werk waren zuvor schon zehn Mitarbeiter auf diese Weise ums Leben gekommen.

Die Selbstmord-Serie hatte Diskussionen über die Arbeitsbedingungen bei Foxconn ausgelöst - und darüber, welche Verantwortung jene Firmen haben, die bei dem taiwanesischen Hersteller produzieren lassen. Dazu zählen Weltkonzerne wie Apple, Hewlett-Packard, Dell, Motorola, Nokia und Nintendo.

Das Unternehmen hat daraufhin die Löhne drastisch erhöht und intern Reformen eingeleitet, außerdem empfangen Hinterbliebene von Mitarbeitern, die Selbstmord begangen haben, keine Entschädigung mehr. So sollte verhindert werden, dass sich verzweifelte Arbeiter auch aus finanziellen Gründen zum Suizid entschließen. In dem Werk in Shenzhen sind mehr als 300.000 Menschen beschäftigt.

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