Mercedes-Teamchef Toto Wolff hat auf Kritik reagiert, dass man Kimi Antonelli zu früh zu hohem Druck in der Formel 1 ausgesetzt hatte. Dabei verteidigt der Österreicher die Linie des Rennstalls und betont: „Nun, ich war selbst Fahrer, also verstehe ich den Druck, dem diese jungen Leute ausgesetzt sind.“
Als Fahrer sehe man sich mit „multidimensionalem Druck“ konfrontiert, so Wolff gegenüber „The Athletic“. Die Situation rund um Antonelli könne er deshalb gut einschätzen.
„Wenn wir einen aufstrebenden Fahrer sehen, beurteilen wir ihn natürlich nach Talent, roher Geschwindigkeit, Entwicklungsfähigkeit, aber auch danach, wie er mit Druck umgeht. Denn in der Formel 1 dreht sich alles um Druck und darum, unter Druck Leistung zu bringen“, stellt Wolff klar.
Wolff sieht sich bestätigt
Die Kritik daran, dass man Antonelli mit 18 Jahren schon dem Druck in der Königsklasse ausgesetzt habe, wollte der Mercedes-Teamchef aber nicht einfach hinnehmen. „Sie sagten, er sei zu jung, er mache zu viele Fehler, und wir würden ihn verbrennen. Und das war ein absolut kalkuliertes Risiko. Wir wussten, dass das im ersten Jahr passieren würde.“
In diesem Jahr konnte der junge Italiener nun bereits zwei Rennen gewinnen. Wolff sieht sich deshalb auch bestätigt: „Wenn man sich die Politik anderer Junior-Teams anschaut, entlassen sie Fahrer, wenn sie nach drei Rennen nicht gut performen. Wir haben mit Kimi genau das Gegenteil gemacht.“
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