Normalerweise werden Handys im Museum als störend empfunden, wenn sie durchs Klingeln den Kunstgenuss trüben. Trotzdem könnten Mobiltelefone bald zu unverzichtbaren Begleitern in Galerien und Museen werden. Forscher des Fraunhofer-Instituts für Software- und Systemtechnik haben einen virtuellen Museumsführer fürs Handy entwickelt.
In einem finnischen Technikmuseum und in einemitalienischen Kunstmuseum soll der Guide fürs Handy baldverfügbar sein: Das eigene Handy ermöglicht den interaktivenZugang zum Museum für Kinder und Jugendliche.
Das im Hintergrund laufende Software-System erkennt,in welcher Halle oder an welchem Exponat sich der Jugendlichebefindet und bietet ihm verschiedene Optionen an. So regen einQuiz und eine virtuelle Schnitzeljagd spielerisch dazu an, einenselbstständigen Zugang zum Exponat zu entdecken.
Weitere Informationen können in unterschiedlichermedialer Aufbereitung abgerufen werden, denn mit EXPLORE könnenauch Töne, Bilder oder sogar Videosequenzen eingesetzt werden.Besucher können aber auch ihre Eindrücke schildern unddie Ausstellung bewerten. Künftig soll das System nicht nurKindern sollen allen Museumsbesuchern zur Verfügung stehen.
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