13.11.2020 13:17 |

Auch für Österreicher

Slowenien verschärft Einreisebeschränkungen weiter

Mit dem Inkrafttreten des ab Montag verschärften Lockdown in Slowenien schränkt das Land teilweise auch die Grenzübertritte ein. So werden etwa einige Ausnahmen, die eine Einreise ohne Quarantäne oder Testpflicht ermöglichten, gestrichen. Von der Maßnahme sind auch Österreicher betroffen.

Eine Einreise aus „dringenden geschäftlichen Gründen” bleibt auch mit der neuen Regelung weiterhin möglich - der Aufenthalt im Land darf dabei aber nicht mehr als zwölf Stunden dauern. Anders verhält es sich bei einem Grenzübertritt aus „dringenden persönlichen Angelegenheiten”, der ab Montag nicht mehr ohne Auflagen möglich ist

Zeitliche Begrenzung für Pendler
Für Pendler mit Arbeitsverhältnis in einem der EU- oder Schengenland, für die ebenfalls die Ausnahme von Quarantäne- und Testpflicht gilt, wird eine Zeitbegrenzung eingeführt. Wenn sie wegen der Arbeit über die Grenze pendeln, müssen sie innerhalb von 14 Stunden zurückkehren - komplett gestrichen wurde unterdessen die Ausnahme für Erntehelfer. Lediglich Landwirte, die jenseits der Grenzen ihre Felder bestellen müssen, dürfen weiter ihrer Arbeit nachgehen.

Durchreise weiter möglich
Nichts ändert sich unterdessen beim Transit durch Slowenien, der weiterhin auflagenfrei bleibt, wenn er innerhalb von zwölf Stunden erfolgt. Das gilt auch für den Güterverkehr. Ausnahmen bleiben u.a. auch für Schüler, die Bildungseinrichtungen auf der anderen Seite der Grenze besuchen, sowie für grenzüberschreitende medizinische Untersuchungen bzw. Eingriffe.

Slowenien hat den bisherigen Lockdown für 14 Tage verschärft. Zusätzlich zu den bisherigen Einschränkungen, darunter der nächtlichen Ausgangssperre und Gemeindequarantäne, sind ab sofort keine Treffen außerhalb der eigenen Familie bzw. Haushalts mehr erlaubt. Ab Montag wird der öffentliche Verkehr eingestellt, Geschäfte und Dienstleistungen auf das Notwendige zurückgeschraubt. Auch Schulen und Kindergärten bleiben zu.

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