"Unruhige Zeiten"

Nokia streicht trotz riesigen Gewinns 1.800 Stellen

Elektronik
22.10.2010 12:43
Der weltgrößte Handy-Hersteller Nokia hat am Donnerstag für das abgelaufene dritte Quartal einen Nettogewinn von 529 Millionen Euro vermeldet. Trotz dieser Zahlen hat der finnische Mobilfunkkonzern die Streichung von 1.800 Stellen angekündigt. Der neue Nokia-Chef Stephen Elop (im Bild) erklärte, das Unternehmen sehe sich "bemerkenswert unruhigen Zeiten" gegenüber.

Elop kündigte vor allem Veränderungen im Geschäft mit den Smartphones mit dem Betriebssystem Symbian an. Der weltweite Markt mit Mobilfunkgeräten werde zwar vermutlich um mehr als zehn Prozent wachsen, Nokias Marktanteil werde dabei auf das Jahr gesehen vermutlich sinken, hieß es.

Im gleichen Vorjahreszeitraum gab es den Angaben zufolge noch einen Nettoverlust von 559 Millionen Euro. Der Umsatz wuchs im dritten Quartal um fünf Prozent auf 10,2 Milliarden Euro. Nokia verkauft 110,4 Millionen Geräte, das waren zwei Prozent mehr als im gleichen Quartal 2009. Wegen des besser als erwarteten Gewinns stieg der Kurs der Nokia-Aktie in Helsinki um 7 Prozent auf 8,26 Euro.

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