Wasserpegel niedrig

Donauschiff lief auf Grund: Passagiere evakuiert

Ausland
29.07.2026 08:03
Porträt von krone.at
Von krone.at

In Bulgarien ist ein Kreuzfahrtschiff auf der Donau auf Grund gelaufen: 186 Passagiere und 52 Besatzungsmitglieder mussten evakuiert werden. Schlechte Sicht und der niedrige Wasserstand dürften schuld an dem Vorfall sein. 

Das Kreuzfahrtschiff Viking Ullur fuhr unter Schweizer Flagge und ist üblicherweise zwischen der ungarischen Hauptstadt Budapest und Rumänien unterwegs. In der Nacht auf Dienstag endete die Reise jedoch 25 Kilometer vor der Stadt Vidin abrupt.

Eine Passagierin machte ihrem Unmut über den Vorfall auf der Plattform X Luft:

Nachdem das Kreuzfahrtschiff aufgelaufen war, versuchte ein weiteres Schiff, zur Viking Ullur vorzudringen – doch dieses konnte wegen des niedrigen Wasserstandes nicht helfen. Schließlich musste die Grenzschutzpolizei ausrücken. Am späten Dienstagnachmittag wurde schließlich mit der Evakuierung der 238 Menschen an Bord begonnen.

Die Personen mussten mit Schwimmwesten auf Schnellboote umsteigen. Das bulgarische Innenministerium erklärte, dass schlechte Sicht in der Nacht und „der niedrige Wasserstand der Donau“ der Grund für das Auslaufen gewesen seien. Alle Passagiere waren Staatsbürger aus EU-Ländern.

Das Schiff wollte eigentlich im Hafen von Vidin einen Zwischenstopp einlegen, um Nahrungsmittel und Trinkwasser aufzunehmen – letzteres war bereits knapp an Bord. Nach einigen Hitzewellen ist der Pegel in der Donau aktuell niedrig – das ist für die Schifffahrt zunehmend ein Problem. 

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