Mindestlohn-Umsetzung:

SPÖ drängt weiter auf höhere Löhne

Burgenland
13.09.2020 08:46
Porträt von Burgenland-Krone
Von Burgenland-Krone
Die SPÖ hält weiter am Mindestlohn von 1700 Euro netto im Land fest und erhöht zusätzlich den Druck auf den privaten Sektor. „Es ist Zeit, dass auch die Privatwirtschaft handelt und den Mitarbeitern faire Löhne bezahlt. Jeder Mensch muss von seinem Einkommen leben können“, fordert SPÖ-Klubchef Robert Hergovich.

Seit Monatsbeginn ist der Mindestlohn als Teil des „Zukunftsplans Burgenland“ bei der Landesholding Realität. Als Nächstes steht die Gehaltsanpassung bei den Tourismusbetrieben bevor, die zusammen mit den Gemeinden Anfang 2021 nachziehen. Mittelfristig soll im Pflegebereich ebenfalls das Gehaltsschema umgestellt werden. Für Ausschreibungen des Landes könnte der Mindestlohn zudem künftig ein Kriterium sein. Damit sollen höhere Löhne vorangetrieben werden.

„Jeder, der ordentlich arbeitet, soll auch ordentlich bezahlt bekommen. Mehr Einkommen heißt mehr Kaufkraft. Der Mindestlohn stärkt somit die Wirtschaft“, ist Hergovich überzeugt. Darüber hinaus setzt sich die SPÖ auch für die Wiedereinführung der 2019 ausgelaufenen Ausbildungsgarantie bis 25 Jahre ein.

Ch. Miehl, Kronen Zeitung

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