04.08.2020 05:55 |

Wöchentlich Aufgriffe

Einsätze verlängert: 150 Soldaten an der Grenze

Aufgriffe von Illegalen, Abweisungen sowie Quarantäne-Verordnungen – das Heer hat an den Kärntner Außengrenzen alle Hände voll zu tun. Während 115 Soldaten die Polizei unterstützen, führen derzeit 40 Soldaten Corona-Kontrollen für die jeweiligen Bezirkshauptmannschaften durch.

Seit mittlerweile zwei Wochen werden an den Kärntner Grenzen, wie berichtet, wieder Corona-Kontrollen bei der Einreise durchgeführt. Insgesamt 40 Soldaten des Militärkommandos wurden dafür Mitte Juli abgestellt.

Während Ausländern aufgrund von Verstößen gegen die Corona-Verordnungen oder fehlender Dokumente die Einreise nach Österreich nahezu täglich verwehrt werde, sollen sich die Quarantäne-Verfügungen gegen Einheimische laut Behörden aktuell in Grenzen halten.

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Dieser Einsatz wurde auf unbestimmte Zeit verlängert. Planung und Ablösen wurden für die kommenden Monate berücksichtigt.

Oberst Ralf Gigacher vom Militärkommando

Parallel zum behördlichen Corona-Einsatz unterstützt das Bundesheer mit insgesamt 115 Soldaten des Fliegerabwehrbataillons 2 aus dem Ennstal nach wie vor auch die Polizei. „Der sicherheitspolizeiliche Assistenzeinsatz, an dem auch Milizsoldaten teilnehmen, wird weiterhin an den Übergangsstellen sowie an der grünen Grenze rund um die Uhr durch Patrouillen durchgeführt“, ergänzt Gigacher: „Aufgriffe von Migranten, die versuchen, illegal nach Österreich zu gelangen, sind im Vergleich zum Vorjahr etwas zurückgegangen. Aktuell kommt es dennoch wöchentlich zu derartigen Abweisungen und Aufgriffen.“

Von
Alex Schwab
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