Seit mittlerweile zwei Wochen werden an den Kärntner Grenzen, wie berichtet, wieder Corona-Kontrollen bei der Einreise durchgeführt. Insgesamt 40 Soldaten des Militärkommandos wurden dafür Mitte Juli abgestellt.
Während Ausländern aufgrund von Verstößen gegen die Corona-Verordnungen oder fehlender Dokumente die Einreise nach Österreich nahezu täglich verwehrt werde, sollen sich die Quarantäne-Verfügungen gegen Einheimische laut Behörden aktuell in Grenzen halten.
Dieser Einsatz wurde auf unbestimmte Zeit verlängert. Planung und Ablösen wurden für die kommenden Monate berücksichtigt.
Oberst Ralf Gigacher vom Militärkommando
Parallel zum behördlichen Corona-Einsatz unterstützt das Bundesheer mit insgesamt 115 Soldaten des Fliegerabwehrbataillons 2 aus dem Ennstal nach wie vor auch die Polizei. „Der sicherheitspolizeiliche Assistenzeinsatz, an dem auch Milizsoldaten teilnehmen, wird weiterhin an den Übergangsstellen sowie an der grünen Grenze rund um die Uhr durch Patrouillen durchgeführt“, ergänzt Gigacher: „Aufgriffe von Migranten, die versuchen, illegal nach Österreich zu gelangen, sind im Vergleich zum Vorjahr etwas zurückgegangen. Aktuell kommt es dennoch wöchentlich zu derartigen Abweisungen und Aufgriffen.“
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