Bereits im April hatte der Vulkanausbruch in Island den AK-Reiseprofis viele besorgte Anrufer beschert. Im Sommer häuften sich die "klassischen" Beschwerden: Baulärm, mangelnde Hygiene, ein gesperrter Pool und kaputte Klimaanlagen wurden reklamiert.
Besonders arg traf es ein älteres Ehepaar auf der griechischen Insel Lesbos. "Unser Quartier war 'verwanzt'. Die Ungezieferplage machte den Aufenthalt zur Hölle", erinnern sich die Pensionisten mit Entsetzen. Nach einer AK-Intervention zahlte der Reiseveranstalter einen Teil des Pauschalpreises zurück. Ersetzt wurden auch Kosten eines Mietautos, das die Burgenländer aufgrund gesundheitlicher Beschwerden zwei Tage nicht nutzen konnten.
Statt im Fünf-Sterne-Klub wurden Maturanten in der Türkei in Bungalows untergebracht. "Das und weitere Mängel haben die Betroffenen aber nicht vor Ort reklamiert. Das erschwert nun die Durchsetzung der Ansprüche", merkte AK-Sprecherin Eva Schreiber an.
von Karl Grammer, Kronen Zeitung
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