Während es sich bei zwei Dritteln der bundesweiten Fälle um männliche Paare handelt, wurden von den sieben burgenländischen Partnerschaften fünf von Frauen geschlossen. Zuletzt gerieten die Eingetragenen Partnerschaften offenbar wieder etwas ins Hintertreffen – im Juni wagte gerade mal ein einziges Paar de Schritt zur offiziellen "Verpartnerung".
Bedeutend mehr Eingetragene Partnerschaften, nämlich 39 allein im Juni bzw. 224 im gesamten ersten Halbjahr konnten laut einer internen Erhebung des Innenministeriums in der Bundeshauptstadt verzeichnet werden. Niederösterreich belegte bundesweit Platz zwei mit 60 Verpartnerungen im gleichen Zeitraum, in der Steiermark nahmen 48, in Oberösterreich 34 Paare und in Tirol 25 einen Termin bei der Bezirkshauptmannschaft wahr. In Salzburg wurden 16 und in Kärnten elf Verpartnerungen registriert. In Vorarlberg schlossen vier Pärchen den Bund zur Partnerschaft.
Die Verpartnerungen werden dabei vor allem in den Städten geschlossen. Neben den Landeshauptstädten nahmen etwa die Bezirkshauptmannschaften Baden mit zehn, Mödling und Tulln mit jeweils sieben oder Graz-Umgebung mit neun die meisten Zeremonien im ersten Halbjahr vor.
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