02.07.2010 20:54 |

Teures Nachspiel

Strafenflut bei Sportwagenfest am Wörthersee

Nicht nur die wilden GTI-Piloten, sondern die betuchten Fahrer von Aston Martin, Ferrari & Co. haben heuer am Wörthersee die Staatskasse klingeln lassen. Die Polizei-Bilanz des Sportwagenfestivals: 256 Anzeigen, zwei Führerscheinabnahmen, 25 Organmandate, "Gummi-Gummi"-Aktionen und ein Unfall.

Das Sportwagenfestival in Velden und Pörtschach hat für fast jeden der 250 Teilnehmer noch ein teures Nachspiel. Doch das dürfte die Piloten der Luxusflitzer mit einem Gesamtwert von 20 Millionen Euro und einer Gesamtleistung von 100.000 PS kaum stören.

Tempo-30-Zonen als Falle
"Die Leute werden einfach zahlen", so Organisator Heribert Kasper, der die Ursache für die vielen Radaranzeigen zu kennen glaubt: "Weil das Treffen erstmals auf Velden und Pörtschach ausgedehnt wurde, haben die Behörden zwischen den Gemeinden teilweise Tempo 30 verordnet. Das ist ein Wahnsinn und viele Teilnehmer waren darüber auch nicht begeistert. Ich habe allen aber immer gesagt, sie sollen sich vom Publikum nicht zu Vollgas-Aktionen hinreißen lassen."

Hinweise, die so mancher wohl überhört haben dürfte. "Die Sportwagenfahrer unterscheiden zwar von GTI-Piloten das PS- und das allgemeine Niveau, nicht aber der Bleifuß und der Hang zu Motorenlärm", unkten Polizisten.

von Hannes Wallner ("Kärntner Krone") und kaerntnerkrone.at

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