"Wird die Zusammenarbeit zwischen Rot und Schwarz diesmal besser funktionieren als vor der Wahl?", wurden die User gefragt. Das erstaunlich eindeutige Ergebnis: Fast 72 Prozent der Umfrage-Teilnehmer glauben das nicht. Lediglich 28 Prozent haben Hoffnung, dass die neu entdeckten Sympathien zwischen Rot und Schwarz auch Früchte tragen wird.
Drohen gar Neuwahlen?
Die Skepsis der bgld.krone.at-User scheint berechtigt. "Tatsächlich ist zwischen Niessl und Steindl vor der Wahl auf persönlicher Ebene viel Porzellan zerschlagen worden", erklärt Politik-Berater Thomas Hofer: "Wenn die Herren künftig nicht persönliche Befindlichkeiten hintanstellen, kann es leicht sein, dass die Parteien von den Wählern erneut die Rechnung präsentiert bekommen."
Gutes Gesprächsklima
Doch weder die SPÖ noch die ÖVP will es so weit kommen lassen. Beide Seiten beteuern, künftig das Gemeinsame vor das Trennende stellen und für das Land arbeiten zu wollen. "Ich bin optimistisch, dass es am Montag zu einer Kooperationsvereinbarung kommen wird", sagte SPÖ-Klubobmann Christian Illedits, der ebenso wie sein Chef Hans Niessl für einen "Neuanfang" plädiert. Auch ÖVP-Boss Franz Steindl betonte mehrmals die gut verlaufenden Verhandlungen zwischen den beiden Parteien. Das Gesprächsklima scheint also zu stimmen. Fragt sich nur, warum es das nicht auch schon vor der Wahl tat.
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