17.11.2019 17:42 |

Angriffe aus Nordkorea

„Kein tollwütiger Hund“: Trump verteidigt Biden

US-Präsident Donald Trump geht mit Joe Biden, seinem demokratischen Konkurrenten im Rennen um das Weiße Haus, nicht gerade zimperlich um und hat ihn schon mehrmals als korrupt bezeichnet. Doch die Beschimpfung als „tollwütiger Hund“ ist dem Republikaner wohl offenbar doch zu viel. So wurde der 76 Jahre alte ehemalige Vizepräsident nämlich kürzlich von der staatlichen nordkoreanischen Nachrichtenagentur genannt. Trump verteidigte daraufhin Biden - wenn auch nur halbherzig. Der Präsident schrieb auf Twitter: „Joe Biden mag schläfrig und sehr langsam sein, aber er ist kein tollwütiger Hund.“

„Er ist tatsächlich etwas besser als das“, heißt es in dem Trump-Tweet von Sonntag. Gleichzeitig weist Trump darauf hin, dass „ich der Einzige bin, der die nordkoreanische Seite dorthin bringen kann, wo sie sein müsste“. Er rief Kim auf, schnell zu handeln und einen gemeinsamen Atomdeal auf die Beine zu stellen. Seine Twitter-Botschaft endete mit den Worten: „Bis bald!“

Brieffreunde unter sich
Trump und Kim haben sich bisher drei Mal getroffen, darunter zu Gipfeln im Juni 2018 in Singapur und im Februar dieses Jahres in Vietnam sowie Ende Juni zu einem kurzen Treffen an der innerkoreanischen Grenze. Beim ersten Gipfel hatten sich beide darauf geeinigt, auf eine komplette atomare Abrüstung der Koreanischen Halbinsel hinzuarbeiten. Trump bezeichnet Kim als einen „Freund“. Die beiden Staatsmänner ließen sich gegenseitig auch mehrere „wunderbare“ Briefe zukommen, wie beide betonten.

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