Die meisten Sujets hatte die SPÖ Burgenland affichiert. Neben den 317 großen Plakaten der Landespartei waren die Ortsparteigruppen für die Aufstellung der kleineren A0-Plakate verantwortlich. Wie viele dieser Art in den vergangenen Wochen die Gemeinden zierten, kann der rote Landesgeschäftsführer Robert Hergovich nicht genau sagen. In seiner Heimatgemeinde Trausdorf besitzt die SPÖ acht A0-Aufsteller. Die jeweiligen Werbeplakate werden von der Landespartei zur Verfügung gestellt.
Auch bei der ÖVP sind die Ortsparteien bereits mit dem Abbau beschäftigt. Bis Mittwoch sollten alle der insgesamt 270 16- und 24-Bogen-Plakate wieder weg sein, hieß es. Daneben gab es auch rund 1.000 kleinere Aufsteller der Orts- und Bezirksgruppen.
FPÖ-Pappkameraden statt "Plakat-Dschungel"
Für Aufmerksamkeit oder mitunter Irritationen sorgten in den vergangenen Wochen die "Pappkameraden" der FPÖ-Spitzenkandidaten. "Wir hatten 2.000 Pappkameraden, um uns abzuheben, denn jeder hat viereckige Plakate, das geht sonst im Plakat-Dschungel unter", stellte Zeltner fest. Die Blauen setzten aber auch auf die herkömmlichen Werbeformen. So gab es 150 Standorte mit 16-Bogen-Plakaten und 1.000 Aufsteller in A0-Größe.
"Im Laufe dieser Woche" sollte auch die Wahlwerbung der Grünen entlang der Straßen und an den Plätzen verschwunden sein. Sie hatten insgesamt 75 16-Bogen-Plakate im Einsatz. Die Liste Burgenland, die erstmals einen Landtagswahlkampf geführt hatte, setzte ihre Mittel laut dem Spitzenkandidaten Manfred Kölly sparsam ein und verließ sich auf 1.200 A0-Plakate, um ihre Botschaft zu transportieren. Nachdem sie abgebaut sind, werden sie wieder in den Bezirken gelagert, so Kölly.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.