Parteiinterne Rebellen rund um den Ex-Nationalratsabgeordneten Klaus Auer hatten zuletzt im Rahmen ihrer Plattform "Schwarz bewegt" für Unruhe gesorgt. Sie hatten sowohl die Koalition mit der FPK als auch das Führungsteam der ÖVP kritisiert.
Vermutungen, wonach der Parteitag vorverlegt wurde, um diese Diskussionen rascher zu beenden, schmetterte Parteichef Martinz am Dienstag ab. Er sei ebenfalls im Juni (2004) zum Parteiobmann gewählt worden, begründete er den früheren Termin.
Am 21. Juni soll nun der Landesparteivorstand über die Wahlvorschläge und Anträge entscheiden. Fünf Tage später werden dann rund 600 Delegierte aus den Bezirken, den Gemeinden und den ÖVP-Bünden über die Zukunft der Partei abstimmen.
"Rebellen können sich aufstellen lassen"
"Unser Ziel ist es, die Parteiangelegenheiten rasch zu klären, um uns dann mit aller Kraft den riesigen Herausforderungen und Aufgaben widmen zu können. Alle Kritiker und Rebellen haben dann die Möglichkeit, sich aufstellen und wählen zu lassen", sagte Martinz.
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