"Air Force"-Technik

Kärntner “Profiler” nimmt europaweit Straßen ins Visier

Kärnten
24.05.2010 19:14
Laser- und Kameratechnik um mehr als eine halbe Million Euro auf dem Dach, 235 PS unter der Haube: Ein Spezialfahrzeug aus Kärnten nimmt die Straßen ins Visier. Der "Street Profiler" ermittelt europaweit nach Unfällen, um kritische Kreuzungen zu entschärfen und um den Zustand der Fahrbahnen zu erheben.

Anfang Mai hat der in Kärnten entwickelte "Street Profiler" der Firma "RMS-Poppe" in Griffen seine Arbeit aufgenommen und erhebt nach Unfällen oder im Auftrag der "Asfinag" den Zustand der Straßen. "Der Profiler ist das einzige Fahrzeug Europas, das während der Fahrt bei bis zu 130 km/h die Tiefe von Spurrinnen messen kann", erklärt Firmenchef Harald Poppe. 

Ausgerüstet ist der BMW dafür mit eigenen Lasern und HD-Kameras, die auch bei der amerikanischen "Air Force" im Einsatz stehen. Zusätzlich verfügt das Blaulichtfahrzeug über GPS und ein Radargerät. "Aber keine Sorge. Damit werden keine Bilder gemacht, sondern es dient dazu, Richtgeschwindigkeiten bei Baustellen zu messen", so Poppe. Die gewonnenen Daten geben Aufschluss über den Sanierungsbedarf und Verbesserungsmöglichkeiten der  Straßensicherheit.

von Thomas Leitner, "Kärntner Krone"

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