Nach Verurteilung

In 2 Jahren nur eine Woche gearbeitet: Lehrer kündigt

Österreich
18.05.2010 13:35
Jener Kärntner Hauptschullehrer, der in den vergangenen zwei Jahren lediglich eine Woche unterrichtet hat und deshalb von einer Disziplinarkommission des Landes zu einer Geldstrafe verurteilt worden ist, hat nun selbst gekündigt. Das gab die Schulabteilung des Landes Kärnten am Dienstag bekannt.

Der Pädagoge verkaufte auf Messen in ganz Europa Klebstoffe. Dies geschah zunächst in Einklang mit der Schulbehörde, die dem Pädagogen eine Reduktion der Lehrverpflichtung genehmigt hatte. Als die Befristung auslief, kehrte der Lehrer aber trotzdem nicht in den Schuldienst zurück. Er meldete sich krank und gab an, Probleme mit der Bandscheibe zu haben.

Im Herbst 2009 wurde der Lehrer suspendiert, Anfang Mai wurde er zu einer Strafe im Ausmaß von fünf Monatsgehältern verurteilt. Eine Entlassung war dienstrechtlich nicht möglich, nun hat er selbst den Dienst quittiert.

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