Die UN-Generalversammlung hat 1993 diesen internationalen Tag eingeführt, um die öffentliche Unterstützung für Familien zu fördern, doch die Statistik spricht eine andere Sprache: Vor zehn Jahren kamen in Kärnten 5.155 Kinder zur Welt, im Vorjahr nur noch 4.500.
"Jeder will sich im Beruf beweisen"
88.800 Paare haben kein Kind, 35.400 ziehen eines groß, 31.000 freuen sich über zwei und die 6.600, die mehr Nachwuchs haben, werden oft als asozial angesehen. "Es hat sich einiges geändert: Die Ausbildung dauert länger, dann will sich jeder im Beruf beweisen", weiß Peter Ibounig.
Veränderte Werte zeichnen sich auch in Familienformen ab: Neben 114.500 Ehen gibt es 25.700 Partnerschaften. Fast so viele, nämlich 21.500, sind alleinerziehend – davon überraschend viele Männer: 3.200 leben allein mit Kind. Stief- oder Patchworkfamilien liegen im Trend: Es gibt 6.100.
"Kärntner Krone"
Symbolbild
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