In sechs Bundesländern wurden heuer von Jahresbeginn bis März mehr Geburten registriert: Die größte Zunahme verzeichnete man in Kärnten (plus 11,5 Prozent), gefolgt von Wien (plus vier Prozent), Oberösterreich (plus drei Prozent) und Salzburg (plus 2,7 Prozent). Zuwächse unter dem Bundesdurchschnitt gab es in der Steiermark und Niederösterreich (jeweils plus 0,9 Prozent).
Neben dem starken Rückgang im Burgenland sank die Zahl der Geburten auch ganz im Westen: Vorarlberg meldet minus 3,9 Prozent, Tirol minus 2,5 Prozent.
Insgesamt erblickten laut Statistik Austria bundesweit 17.674 Babys das Licht der Welt, um 278 (plus 1,6 Prozent) mehr als 2009. Der Anteil der unehelich geborenen Kinder stieg auf 39,6 Prozent (erstes Quartal 2009: 39,2 Prozent). In den letzten zwölf Monaten (April 2009 bis März 2010) sind mit 75.665 Babys um 335 bzw. 0,4 Prozent weniger Kinder geboren worden als in der vorangegangenen Zwölfmonatsperiode (April 2008 bis März 2009: 76.000). Die Unehelichenquote stieg dabei von 38,8 auf 39,3 Prozent.
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