Der Spot weckt Erinnerungen an das "Heer 4 You"-Filmchen des Bundesheeres, das dem Militär Ende Jänner ein PR-Debakel bescherte (siehe Infobox). Im Gegensatz zum Bundesheer-Spot zielen die burgenländischen Freiheitlichen allerdings nicht explizit auf junge Frauen ab, bemühen aber dennoch typische Teenager-Klischees.
Das blitzblaue BMW-Cabrio mit Werkstatt-Kennzeichen spricht in dem Werbespot Burschen wie Mädchen an, die dann begeistert ihre Partei-T-Shirts von SPÖ und ÖVP gegen FPÖ-Leiberl eintauschen. Schließlich klettern sie zu Spitzenkandidat Johann Tschürtz und seiner Kollegin Ilse Benkö ins Auto.
Polizist Tschürtz offenbar ohne Gurt hinterm Steuer
In den User-Kommentaren auf der Videoplattform YouTube, wo die FPÖ den Spot am 29. April online stellte, regiert derzeit vornehmlich der Spott. Es gebe "kein gutes Vorbild", nicht angeschnallt und auf der Rückbanklehne im Auto zu sitzen, meint etwa ein Kommentator.
Besonders peinlich ist das für den Spitzenkandidaten: Tschürtz, der in dem Clip offensichtlich unangeschnallt am Steuer sitzt, war vor seiner Polit-Karriere bei der Polizei und wird auf der Website des burgenländischen Landtages nach wie vor als Polizeibeamter geführt.
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