Terror in EU
Europol verzeichnet 2009 um ein Drittel weniger Anschläge
Gegenüber 2007 habe sich die Zahl fast halbiert. Die Zahl der Todesopfer durch die Anschläge stieg unterdessen auf sechs gegenüber vier Todesopfern im Jahr 2008.
Basken und Korsen am aktivsten
Die meisten Angriffe gehen laut Europol auf das Konto der in Frankreich und Spanien aktiven baskischen Untergrundorganisation ETA sowie der Korsischen Befreiungsfront FLNC. Trotz der Tatsache, dass es 2009 nur einen radikalislamischen Angriff gab, bleibe der islamistische Terrorismus die "größte Gefahr für die meisten EU-Mitgliedstaaten", erklärte Europol.
Europol definiert Terrorangriffe als jede geplante oder ausgeführte Aktion, die einem Land oder einer internationalen Organisation durch Einschüchterung der Bevölkerung oder Schwächung der Strukturen schwer schaden könnte.
Andere Kriterien in Großbritannien
Die internationale Polizeibehörde führt die Statistik ohne Großbritannien und Nordirland, da dort andere Kriterien zur Erfassung und Klassifizierung terroristischer Angriffe zugrunde gelegt werden.
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