Zwei Wochen lang saßen die beiden mutmaßlichen Täter in der U-Haft in der Justizanstalt Eisenstadt. Diese Zeit wurde von der Polizei offenbar gut genützt – erst wurde bei einer Hausdurchsuchung vor wenigen Tagen belastendes Beweismaterial sichergestellt. Zudem fand am vergangenen Freitag die Vernehmung der drei mutmaßlichen Opfer der beiden Männer statt - mit einschneidenden Folgen.
Sohn "gegen gelindere Mittel" freigelassen
Denn der 39-jährige Sohn, der weiterhin alle Vorwürfe zurückweist, wurde – gegen "gelindere Mittel" als es eine Inhaftierung darstellt – aus dem Gefängnis entlassen, er darf weder Kontakt zu dem Mädchen aufnehmen, dass er missbraucht haben soll, noch sich dem Strafverfahren durch Flucht entziehen.
Die Untersuchungshaft des Vaters wurde dagegen um einen Monat verlängert – auch da sich der 60-Jährige in den Einvernahmen erstmals teilweise geständig zeigte. Die nächste Haftprüfungs-Verhandlung wird laut Staatsanwaltschaft spätestens am 25. Mai durchgeführt. Noch sind psychologische Gutachten ausständig, außerdem müsse noch die Aussagefähigkeit der mutmaßlichen Opfer geprüft werden, hieß es seitens der Staatsanwaltschaft Eisenstadt.
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