Wissenswertes: Der Name Beo bedeutet aus dem Indonesischen übersetzt so viel wie „Plappermaul“, und tatsächlich sind die schwarzen Vögel dazu fähig, die menschliche Sprache nachzuahmen. Sie gehören zur Familie der Stare und sind in den subtropischen Regenwäldern Südostasiens beheimatet.
Haltung: Beos haben ähnliche Ansprüche wie Papageien, was ihre Haltung nicht besonders einfach macht. Sie sind ausgesprochen gesellig und dürfen daher nur mindestens zu zweit gehalten werden. Die Tiere benötigen eine große Zimmervoliere, besser ein Vogelzimmer, und ausreichend Gelegenheit zum Freiflug.
Fütterung: Beos sind Weichfresser und ernähren sich vorwiegend von wasserhältigen Früchten, was sich zum Ärger des Halters an ihren flüssigen Ausscheidungen bemerkbar macht. Abgesehen von frischem Obst sollte man die Vögel mit Lebendfutter versorgen (etwa Grillen oder Mehlwürmer), als Alternative bietet der Handel fertige Mischungen mit Insekten an.
Kinder: Wie viele andere Vogelarten auch, werden Beos selten handzahm und fürchten sich vor Kleinkindern, die laut sind und sich schnell bewegen. Ihre Haltung ist teuer und aufwändig. Der Nachwuchs ist daher mit einem anderen Haustier meist glücklicher.
Besonderheit: Beos mangelt es an der Fähigkeit, Eisen in größeren Mengen zu verarbeiten. Ist der Eisengehalt in der Nahrung zu hoch, lagert es sich in der Leber ab, die Tiere werden krank. Auf diesen Umstand sollte man bei der Auswahl des Futters besonders achten.
Tipp vom Experten: „Niemals solltest du Wildfänge aus dem Handel erwerben! Verschiedene Organisationen vermitteln „secondhand“-Tiere, die ein Zuhause suchen.“
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