25.06.2019 11:30 |

Neuer Skandal:

Spanner am Set von „Bond 25“ erwischt

Am Set von „Bond 25“ wurde laut US-Medienberichten ein 49-jähriger Mann festgenommen. Er soll eine Kamera auf der Damentoilette versteckt haben.

Wie britische Medien berichten, müsse sich ein 49-jähriger Mann vor Gericht wegen Voyeurismus verantworten, nachdem er Spy Cams, also ausgerechnet Spionagekameras, auf den Damentoiletten der Pinewood Studios in Iver Heath versteckt hatte. In den Pinewood Studios werden seit jeher die „James Bond“-Filme gedreht.

Seit April finden dort auch Dreharbeiten für den 25. Brond-Film statt.

„Nehmen die Sache ernst“
„Wir nehmen diese Sache sehr ernst“, teilte das Filmstudio mit. „Wir haben den Vorfall der Polizei gemeldet und unterstützen diese bei ihren Nachforschungen.“

Zwischenfälle häufen sich
Es ist nicht der erste Zwischenfall, der den noch titellosen 25. Bond-Film überschattet. Seit Monaten wird die Jubiläums-Produktion von Negativschlagzeilen begleitet.

Bei einer „kontrollierten Explosion“ wurde kürzlich die Wand der berühmten „007 Stage“ stark beschädigt. Obendrein wurde ein Crew-Mitglied, das sich außerhalb der Halle befand, leicht verletzt.

Craig am Set verletzt
Nur zwei Wochen zuvor wurde bekanntgegeben, dass sich Hauptdarsteller Daniel Craig bei den Dreharbeiten auf Jamaika verletzt hatte und am Knöchel operiert werden musste. Craig musste sich anschließend einer zweiwöchigen Reha unterziehen.

Auf Twitter zeigten die Bond-Macher den Star einige Zeit später mit Beinschiene beim Training für die Rolle. Immerhin soll der Film planmäßig 2020 in die Kinos kommen. 

Liegt ein Fluch auf 007?
Zweimal wurde der Start von Bond 25, der ursprünglich für diesen Herbst avisiert war, schon verschoben - zunächst auf Februar 2020, nachdem Regisseur Danny Boyle „wegen kreativer Differenzen“ zurückgetreten und durch Cary Joji Fukunaga ersetzt worden war. Später wurde der Termin um weitere zwei Monate auf April 2020 verlegt - laut Medienberichten, weil das Drehbuch nachgebessert werden musste.

Die britische Boulevardpresse spricht schon von einem „Fluch“, der auf 007 liegt. Craigs Verletzung und die damit verbundene Drehpause für ihn stellt die Produzenten nun offenbar vor neue Probleme. Die Zeitung „The Sun“ berichtet von Schwierigkeiten, einen Drehtermin für gemeinsame Szenen von Craig und Rami Malek zu finden. Oscar-Gewinner Malek („Bohemian Rhapsody“), der in Bond 25 den Bösewicht spielen soll, habe weitere drängende Film-Verpflichtungen.

Dreharbeiten in Norwegen
Doch es gibt auch gute Nachrichten. Seit Tagen dreht die Second Unit (Zweite Crew) in Norwegen an der Atlantikstraße und auf der Storseisund-Brücke, und zwar ohne Craig. In norwegischen Medien war ein mutmaßliches Double des Briten in einem Aston Martin V8 Vantage zu sehen. Den Luxus-Wagen fuhr schon Craigs Vorgänger Timothy Dalton als Bond in „Der Hauch des Todes“ (1987), sogar mit identischem Nummernschild.

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