Super-Los

Kärnten trifft im Cup-Halbfinale auf Wiener Neustadt

Kärnten
04.04.2010 18:26
Im ÖFB-Cup ist Austria Kärnten weiterhin dick im Geschäft. Für das Halbfinale haben die Klagenfurter ein Traumlos erwischt: Am 21. April treffen sie zu Hause auf Wiener Neustadt. Im zweiten Halbfinale werden sich Ried und Sturm Graz gegenüberstehen. Das Cupfinale steigt dann am 16. Mai in Klagenfurt.

Weit weniger rosig sieht die Sache in der Meisterschaft aus. Am Karsamstag bezogen die Klagenfurter eine knappe 0:1-Niederlage bei Rapid. Ein strammer, platzierter Schuss von Steffen Hofmann in der 27. Minute rettete dem Rekordmeister vor 15.800 Fans den mageren Sieg gegen die mit dem allerletzten Aufgebot aufgelaufene Austria Kärnten.

Klar agierte Rapid vom Anpfiff weg im Vorwärtsgang, den Respekt und die Verunsicherung spiegelte aber allein schon die Aufstellung wider: Vier Verteidiger plus zwei defensive Mittelfeldspieler – und das gegen eine Solospitze (Aleksic)! Für den Musssieg benötigte der Rekordmeister die Schusskunst von "Fußballgott" Hofmann.

Hofmann hammert Ball ins Netz
In der 27. Minute ließ man einem Mann seiner Klasse zu viel Platz – und so zimmerte er den Ball nach Trimmel-Vorlage aus 23 Metern mit rechts ins linke untere Eck. "Unhaltbar", schnaufte Andi Schranz, der seine größten Heldentaten bei Kopfbällen von Trimmel und Jelavic sowie einem Boskovic-Freistoß lieferte.

Kärnten dreht in Hälfte zwei auf
War der laufstarke, disziplinierte, kämpferisch auf Top-Level agierende "Kindergarten" der Austria Kärnten vor der Pause offensiv noch nicht vorhanden, so änderte sich in der zweiten Hälfte auch dies. "Plötzlich", sollte am Ende Daniel Gramann brummen, "sind wir draufgekommen, dass nicht nur immer wir die Rapidler foulen müssen, sondern dass es auch umgekehrt geht."

Ausgleichstreffer aberkannt
Sein Kopftor (61.) wurde aberkannt, weil es auf der Linie angeblich eine Attacke gegen Soma gegeben hatte, ein Pusztai-Kopfball krachte ans Lattenkreuz (beim Abpraller hatte Sollbauer Pech, 70.), ein Salvatore-Knaller nach Prachtsolo hatte leider den falschen Drall (72.). "Ich hätte nicht gedacht, dass wir die Partie so offen halten können", betonte Schranz, der für Matthias Wrienz (18), der erstmals in der Startformation stand, ein Sonderlob hatte. "Unbekümmert, cool, ruhig – stark!"

von "Kärntner Krone" und kaerntnerkrone.at

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Kärnten
04.04.2010 18:26
Loading
Kommentare Banner - Die Stimme Österreichs

Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.

Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.

Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.

Top 3
Kostenlose Spiele
Vorteilswelt

Magazine der Kronen Zeitung