Alles in einer Hand

Integrierte Alarm-Zentrale nimmt im April Betrieb auf

Burgenland
14.03.2010 19:32
Ein schwerer Unfall, überflutete Keller, ein Großbrand – die Einsätze von Rettung, Polizei und Feuerwehr sind vielfältig. Wertvolle Minuten verstreichen mitunter, bis alle Hilfskräfte koordiniert und vor Ort sind. Im Burgenland wird bald alles anders. Schon im April wird die neue Landessicherheitszentrale eröffnet.

"Der Vorteil einer integrierten Leitstelle besteht darin, dass nicht wie früher üblich verschiedene Leitstellen für die unterschiedlichen Blaulichtorganisationen bestehen und finanziert werden müssen, sondern dass alles in einer Hand liegt", so Landeschef Hans Niessl. Der SP-Chef durfte sich bereits vor der offiziellen Eröffnung der Zentrale im April ein Bild von dem ausgeklügelten System machen.

Egal, ob Massenkarambolage oder Sturmwarnung am Neusiedler See, dort laufen alle Fäden zusammen. "Bei uns sind ausschließlich im Rettungswesen und im Feuerwehrdienst ausgebildete Disponenten im Dienst. Im Schichtbetrieb werden rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr Notrufe entgegengenommen", sagt Ernst Böcskör, Geschäftsführer der Sicherheitszentrale.

von Sabine Oberhauser, Kronen Zeitung

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