Helfen statt wegsehn

Kärnten startet Aktion “Leben retten”

Kärnten
11.03.2010 10:29
In den kommenden Wochen finden in allen Bezirken Kärntens kostenlose Erste-Hilfe-Auffrischungskurse statt, die vom Gesundheitsreferat und dem Roten Kreuz angeboten werden. Mit der neuen Kampagne "Leben retten" sollen die Kärntner und Kärntnerinnen ermutigt werden, nicht wegzusehen, wenn ihre Hilfe gefragt ist.

Ein Paar, das einer Herzinfarktpatientin beim Sterben zuschaut, statt zu helfen. Verletzte, die am Straßenrand oder in Stadtpassagen liegen und mit dem Leben ringen, ohne dass Passanten zu Hilfe eilen - immer öfter hört man von solchen Fällen. "Dabei könnte nicht nur jede und jeder selbst irgendwann auf die Hilfe anderer angewiesen sein. Nein, jeder kann auch zum Lebensretter werden", macht Kärntens Gesundheitsreferent Landesrat Peter Kaiser deutlich. 

Mit der neuen Kampagne "Leben retten" sollen die Menschen ermutigen werden, einzugreifen, verletzten Menschen zu helfen und nicht länger wegzuschauen. "Dazu müssen wir den Kärntnerinnen und Kärntnern ins Bewusstsein rufen, was sie in einem Notfall zu tun haben", so Kaiser.

"Eins Vier Vier, das merk ich mir"
Mit dem einprägsamen Slogan "Eins Vier Vier, das merk ich mir" soll außerdem der Notruf 144 für medizinische Notfälle wirksam im Gedächtnis verankert werden. "Sobald jemand die Nummer wählt, beginnt die lückenlose und rasche Rettungskette", betont Rot-Kreuz-Präsident Peter Ambrozy. 

Bis die Rettung eintrifft, ist allerdings die Initiative der Anwesenden gefragt. Mit oft wenigen Handgriffen, die leicht erlernbar sind, können negative Unfallauswirkungen verhindert werden. Bei jedem Notfall, von der blutenden Wunde bis zum Herzinfarkt, spielen gut ausgebildete Ersthelfer eine wichtige Rolle. Gerade die Hilfe in den ersten Minuten ist oft entscheidend - Langzeitschäden oder sogar ein tödlichen Ausgang können so möglicherweise verhindert werden. 

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