Serientäter:

Friedhofsräuber hinter Gittern

Burgenland
25.03.2019 12:49
Porträt von krone.at
Von krone.at

Sprichwörtlich dümmer als die Polizei erlaubt war ein krimineller Slowake: Kaum aus der Haft in Österreich entlassen, ging der Mann wieder auf Beutezug und plünderte - besonders niederträchtig - Friedhofsschmuck. Außerdem knackte der 41-Jährige zahlreiche Autos. Jetzt muss der Verbrecher für drei Jahre in Haft.

Ein halbes Dutzend Vorstrafen in seiner Heimat und eine verbüßte Haftstrafe in Österreich, aus welcher der Slowake erst im Herbst 2018 entlassen worden war, haben ihn nicht geläutert. Denn anstatt ein anständiges Leben zu führen, plünderte der Slowake Friedhofsschmuck und Grabschalen um sie auf dem Schwarzmarkt zu Geld zu machen. Und als ob das noch nicht schändlich genug wäre, knackte der Angeklagte auch noch mehrere Autos. Schon bald wurde er gefasst und musste nun einmal mehr auf der Anklagebank in Eisenstadt Platz nehmen.

Dort bekannte sich der 41-Jährige schuldig und jammerte, dass er auf dem Arbeitsmarkt keine Chance hatte und das Geld gebraucht habe. Schließlich habe er zwei Kinder zu versorgen. Das Mitleid der Staatsanwältin und der Richterin hielt sich freilich in Grenzen. Das Urteil: drei Jahre hinter schwedischen Gardinen.

Kronen Zeitung

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