Der Spardruck erreicht die öffentliche Verwaltung. Viele Kärntner Gemeinden sind bereits zusammengelegt und dann wieder getrennt worden. Jetzt geht’s wieder in Richtung Fusion. Landesrat Josef Martinz: "Es sollen sich Verwaltungseinheiten bilden. Das bedeutet etwa gemeinsame Buchhaltung, ein gemeinsames Meldewesen und viele andere Synergien."
Drohender Stellenbau
Was das für die derzeit in den Rathäusern Beschäftigten bedeutet, ist klar, wird vom schwarzen Landesrat aber politisch-diplomatisch umschrieben: "Danach wird man natürlich die Stellenpläne anpassen müssen."
Der Totalumbau des Landes soll aber nicht in den Gemeindeämtern aufhören, sondern auch die ganz dicken Finanzfische treffen. Als Beispiel nennt Josef Martinz die Spitalsholding "Kabeg", die derzeit über viel zu wenig Durchgriffsrechte verfüge. "Jedes LKH hat ein eigenes Direktorium, jedes Landeskrankenhaus kauft autonom ein, das alles kostet Geld." Daher soll die "Kabeg" mehr Macht erhalten, um auf die Landesspitäler Einfluss nehmen zu können.
von Fritz Kimeswenger, "Kärntner Krone"
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