"Ausländerpartei"

Kritik an FPK: Peter Pilz poltert bei Event in Klagenfurt

Kärnten
18.02.2010 14:39
Beim ihrem Aschermittwochstreffen haben die Grünen zum Rundumschlag ausgeholt. Nicht zufällig wurde das Treffen im Event-Center der Hypo-Bank in Klagenfurt abgehalten. Diese kam bei Hauptredner Peter Pilz dementsprechend schlecht weg - aber auch mit FPÖ-FPK und ÖVP-Innenministerin Maria Fekter ging er nicht gerade zimperlich ins Gericht.

Grünen-Sicherheitssprecher Peter Pilz geiselte in Klagenfurt unter dem Motto "Es reicht - Schluss mit lustig" gleich zu Beginn seiner Rede erwartungsgemäß die Hypo: "Was stellen wir jetzt mit dieser Bank an?" Zuerst gelte es zu sehen, wie viel Geld in dem Institut sei, dann zu überprüfen, wie viel zukünftige Verluste zu erwarten seien und dann zu sehen, "wie viel Verbrechen drinnen ist", gab er die Antwort selbst.

"Hoffentlich wird Österreich nicht das Kärnten Europas"
Die Causa Hypo sei "internationale Spekulationskrise und Jörg Haider. Das einzige, was wir hoffen können ist, dass Österreich jetzt nicht das Kärnten Europas wird." Und über den verstorbenen Kärntner Ex-Landeshauptmann meinte er: "Das sind organisierte Freiheitliche, die mit ihrem Dienstwagen stockbesoffen durch die Gegend fahren und Menschenleben gefährden."

"Wir sind das einzige Land, dass erst einmal sicherstellen muss, dass Staatsanwälte dem Rechtsstaat verpflichtet sind und nicht Parteibüchern", brachte Pilz den österreichischen Ermittlungsbehörden wenig Vertrauen entgegen. Mehr Vertrauen hat er offenbar in die Staatsanwaltschaft in München und ihre Ermittlungen in der Causa Hypo. Pilz: "Warum lagern wir die Staatsanwaltschaft nicht nach München aus?"

Pilz über FPK: "Einzige Ausländerpartei"
Kein gutes Haar ließ der Grüne auch an FPÖ und FPK. Die Freiheitlichen seien die "Partei der russischen Oligarchen", intervenierten für diese um Staatsbürgerschaften und sorgten dafür, "dass die kroatische Mafia kreditwürdig wird". "Die Freiheitlichen sind die einzige Ausländerpartei in Österreich", widersprach Pilz der Darstellung, dass die Grünen die "Ausländerpartei" seien.

Sollte FPÖ-Chef Strache über ausländische Banden erfahren, die mit Staatsbürgerschaften handelten oder "mit der kroatischen Mafia Geld verspielen", würde er verlangen, sie einzusperren. "Es sind aber keine organisierten ausländische Banden, sondern freiheitliche Banden", so Pilz.

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