Streit eskalierte

Burgenländer in Graz von eigenem Sohn erstochen

Burgenland
13.02.2010 10:18
In Graz hat es am Freitagabend Mordalarm um einen gebürtigen Burgenländer gegeben. Nach ersten Erkenntnissen war ein Streit zwischen einem 59-jährigen Pensionisten und seinem Sohn eskaliert, dabei soll der 30-Jährige seinem Vater mehrere Messerstiche zugefügt haben. Für den Verletzten kam jede Hilfe zu spät, sein Sohn wurde festgenommen. Ein Motiv für die Tat war nach Angaben der Polizei zunächst nicht klar.

Gegen 19 Uhr hörten Bewohner in der Grazer Prankergasse laute Schreie und verständigten die Polizei. Der gebürtige Burgenländer Josef F. hatte lautstark mit seinem Sohn gestritten. Der Pensionist lief noch ins Stiegenhaus, wo er blutüberströmt zusammenbrach. Nachbarn versuchten, dem Schwerverletzten zu helfen, doch der 59-Jährige hatte zahlreiche Messerstiche erlitten und starb.

Opfer lebte seit 30 Jahren in dem Haus
Vor dem Wohnhaus fanden die Beamten den Sohn des Mannes, Harald F., der sich widerstandslos festnehmen ließ. Er hatte selbst durch die Auseinandersetzung Verletzungen im Gesicht erlitten. Der 30-Jährige wohnte noch bei seinen Eltern, seine Mutter ist derzeit auf Urlaub. Das Opfer lebte seit rund 30 Jahren in dem Haus.
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