Viel Staub wirbelt dieser Tage ein verärgerter Bürger auf, der unerkannt bleiben will. Er wirft der Straßenmeisterei in Frauenkirchen "Freunderlwirtschaft" vor. Demnach sollen Mitarbeiter in Tadten, Wallern und St. Andrä Hilfsdienste erledigt haben, ohne dass die Gemeinden dafür zahlen mussten - das wird zumindest in der anonymen Anzeige behauptet.
Staatsanwaltschaft musste tätig werden
Die Staatsanwaltschaft wurde eingeschaltet, das Landeskriminalamt in Eisenstadt führt die Ermittlungen. Mit einem Ergebnis wird nächste Woche gerechnet.
Die Bürgermeister der drei Gemeinden sowie die Straßenmeisterei weisen indes die Vorwürfe als "völlig haltlos" zurück. Bei den besagten Hilfsdiensten dürfte es sich um Arbeiten gehandelt haben, die laut Beschuldigten im Zuge üblicher Projekte durchgeführt werden. "In diesem Fall will uns offenbar ein Neider in Misskredit bringen", heißt es.
von Tina Blaukovics, Kronen Zeitung
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