Die ebenfalls aussichtsreichen Plätze drei bis sechs gingen an den Kriminalbeamten Gerhard Kovasits, den Unternehmer Hans Ackerbauer, den Jennersdorfer Bezirksobmann Mario Mautner sowie Landesgeschäftsführer Siegfried Zeltner. Insgesamt sei die Liste in nur einer Stunde fertig gewesen und die Kandidaten einstimmig gewählt worden, so Tschürtz bei der Präsentation der ersten 16 Listenplätze. Außerdem betonte er die Abwesenheit von Überraschungskandidaten: "Wir haben keine Quereinsteiger nominiert, sondern bodenständige, gestandene Freiheitliche."
Ziel ist die Zweistelligkeit beim Wahlergebnis
Als Ziel für die Landtagswahlen im Mai nannte der Landesparteiobmann die prozentuelle Zweistelligkeit sowie den Bruch der absoluten Mehrheit der SP, denn die FP wolle im Land mitgestalten, betonte Tschürtz. 2005 kamen die Freiheitlichen bei der Landtagswahl auf 5,8 Prozent und stellten damit in der vergangenen Legislaturperiode zwei Sitze im Landtag.
Heftige Attacken gegen VP und SP bereits am Freitag
Bereits zum Auftakt der Klausur am Freitag hatten Tschürtz und Benkö heftige Kritik an der Arbeitsmarktpolitik von SPÖ und ÖVP im Burgenland geübt. Denn 2009 sei die Zahl der unselbstständig Beschäftigten deutlich gesunken - die Anzahl der inländischen Arbeitnehmer habe stark abgenommen, jene der unselbstständig beschäftigten Ausländer sprunghaft zugenommen, so Tschürtz. Eine neue Landesregierung, der die Freiheitlichen angehören wollen, müsse dabei "die Notbremse ziehen."
Die FPÖ sei auch gegen die Öffnung des Arbeitsmarktes. Das AMS solle sich zukünftig "ausschließlich mit der Vermittlung inländischer Kräfte befassen". Ebenso müsse mit dem Transfer von Sozialleistungen für Grenzgänger ins benachbarte Ausland "Schluss sein". Im Bildungsbereich lehnen die Freiheitlichen die Gesamtschule ab und fordern, dass der Anteil von Kindern mit nichtdeutscher Muttersprache in Schulklassen 30 Prozent nicht übersteigen darf.
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