08.01.2019 11:35 |

20 Verletzte in China

Schulwart schlägt mit Hammer auf Kinder ein

In Peking sind bei einer Hammer-Attacke in einer Schule 20 Schulkinder verletzt worden, drei von ihnen schwer. Der mutmaßliche Angreifer, laut Medienberichten ein ehemaliger Schulwart, wurde festgenommen. Die drei schwer verletzten Kinder schweben laut Behörden nicht in Lebensgefahr.

Laut „South China Morning Post“ handelt es sich bei dem Tatverdächtigen um einen ehemaligen Schulwart. Er sei wütend gewesen, dass er seine Probezeit nicht bestanden habe, wurde ein weiterer ehemaliger Angestellter der Schule zitiert.

Gezielt auf Köpfe eingeschlagen
Eltern berichteten, der Mann habe mit seinem Hammer gezielt auf die Köpfe der Schüler eingeschlagen. Der verstörende Vorfall ereignete sich am Dienstag in Xicheng im Westen der chinesischen Hauptstadt.

Angriffe auf Kinder sind in China keine Seltenheit. Ende November hatte ein Mann - offenbar wegen Konflikten mit seiner Ehefrau - im Nordosten Chinas mit seinem Auto fünf Kinder im Vorschulalter getötet, 16 weitere wurden verletzt. Im April tötete ein Mann in einer Schule im Norden der Volksrepublik mit einem Messer neun Kinder und verletzte rund zehn weitere. Der Täter nannte Mobbing während seiner eigenen Schulzeit als Motiv.

Mehr Gewaltverbrechen, mehr psychische Störungen
Gewaltverbrechen nehmen in der Volksrepublik, in der die Kluft zwischen Arm und Reich immer weiter aufgeht, seit Jahren zu. Außerdem steigt Studien zufolge die Zahl psychischer Erkrankungen in Chinas Bevölkerung.

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