02.01.2019 06:46 |

Bluttat zu Silvester

Angreifer von Manchester soll psychisch krank sein

Der Messerattentäter, der zu Silvester auf einem Bahnhof im britischen Manchester zwei Menschen schwer verletzte, soll unter einer psychischen Erkrankung leiden. Der 25-jährige Verdächtige werde nun medizinisch untersucht, teilte die Polizei mit. Die Bluttat werde weiterhin als terroristischer Akt betrachtet.

Der Angreifer ging in der Silvesternacht mit einem Küchenmesser mit 30 Zentimeter langer Klinge auf Passanten los - er verletzte dabei eine Frau und einen Mann im Alter zwischen 50 und 60 Jahren am Unterleib und im Gesicht. Die Opfer mussten im Spital behandelt werden. Ein Polizeibeamter wurde ebenfalls verletzt. Er erlitt eine Stichwunde an der Schulter, konnte aber nach medizinischer Behandlung bald wieder aus dem Krankenhaus entlassen werden.

„Die Beamten sind mit unglaublicher Tapferkeit gegen den bewaffneten Angreifer an der geschäftigen Metrolink-Station vorgegangen und haben dafür gesorgt, dass er sofort festgenommen wurde“, so die Polizei in einer Aussendung. Die Polizisten seien Augenzeugen zufolge ohne zu Zögern auf den Angreifer zugelaufen und hätten ihn schließlich rasch überwältigt.

Dabei soll auch ein Taser und Pfefferspray zum Einsatz gekommen sein, berichten britische Medien. Die Wohnung des Attentäters werde nun durchsucht, hieß es weiter. Der Verdächtige sei zuvor nicht auffällig gewesen.

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