Ein Rafter-Trio aus Oberösterreich konnte im letzten Moment von einem Boot springen, das gleich darauf mit voller Wucht mit einem Brückenpfeiler im Lech (Tirol) kollidierte. Einen kuriosen Sucheinsatz gab es am Mittwochabend in Innsbruck im Inn.
Wieder war es die heimtückische Strömung vor der Nikolausbrücke im Bereich von Elbigenalp im Lechtal. Nicht zum ersten Mal wurde sie Schlauchbootfahrern bzw. Raftern beinahe zum tödlichen Verhängnis.
Kurz nach 14.30 Uhr am Dienstag steuerte ein Sportlertrio aus Oberösterreich auf dem Lech bei Elbigengalp flussabwärts. Vor der Nikolausbrücke gerieten die Rafter dann offenbar genau in diese heikle Strömung: Die führt zum Pfeiler der Brücke hin.
„Das Trio erkannte die Gefahr, sprang noch rechtzeitig aus dem Boot und konnte sich unverletzt in Sicherheit bringen“, schildert Josef Schnegg von der Einsatzstelle Breitenwang der Wasserrettung im Bezirk Reutte. Dann geschah genau das, was die Sportler befürchtet hatten: Die Strömung drückte das Boot gegen den Brückenpfeiler, wo es sich verfing.
Fünf Wasserretter aus Breitenwang rückten aus, um das Boot zu bergen – eine durchaus herausfordernde Aufgabe. „Wir haben die Bergrettung Elbigenalp/Bach hinzugezogen, um uns bei der Bergung zu unterstützen“, informiert Wasserretter Schnegg.
Bei der Brücke in Elbigenalp hatten wir schon öfter Einsätze. Die Bergung des Boots verlief reibungslos.

Josef Schnegg, Wasserrettung Breitenwang
Bild: Privat
Die sieben Bergretter seilten in der Folge einen Wasserretter mehrere Meter von der Brücke ab, zwei weitere Wasserretter positionierten sich aus Sicherheitsgründen etwas flussabwärts. Mithilfe eines Flaschenzugs konnte das Boot schließlich auf die Brücke gezogen werden.
„Es blieb trotz des Aufpralls und der Bergung unbeschädigt, auch mehrere Ausrüstungsgegenstände befanden sich noch unversehrt darin“, erzählt Josef Schnegg.
„Person“ im Inn war ein Ball
Die Wasserrettung Innsbruck wiederum „fischte“ am Mittwoch einen Ball in Innsbruck aus dem Inn. Gegen 18.50 Uhr hatte ein Zeuge gemeldet, angeblich eine Person im Inn gesehen zu haben. Eine große Suchaktion – auch mit einem Heli – startete. Die „Person“ entpuppte sich schließlich als Ball.
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