Eine vermeintliche „linksextreme Attacke“ auf einen 17-jährigen FPÖ-Funktionär im Salzburger Obertrum machte der freiheitliche Nationalratsabgeordnete Sebastian Schwaighofer öffentlich. Die Polizei, die in dem Fall ermittelt, widersprach den Schilderungen des Pinzgauer Parlamentariers aber.
Mit einer ausführlichen Schilderung, wie brutal vergangenen Freitag ein 17-jähriger Bursch in Salzburg von mehreren „Linksextremen“ bedrängt, bedroht und attackiert worden sein soll, ging am Mittwoch Sebastian Schwaighofer (FPÖ) an die Öffentlichkeit.
Scharfe blaue Kritik an Karner und Sporrer
Der Parlamentarier und Salzburger Landesparteisekretär tat dies, weil sich der Bursch in der Partei engagiere. Der Pinzgauer Politiker ortete in dem Fall eine neue Welle „linksextremer Gewalt gegen Jugendliche“ und attackierte gar Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) und Justizministerin Anna Sporrer (SPÖ). Beide hätten in ihren Funktionen versagt.
Ein 17-jähriger engagierter freiheitlicher Basisfunktionär wurde von mehreren Jugendlichen aus dem Antifa-Milieu attackiert, durch die Stadt verfolgt.

Sebastian Schwaighofer in der Pressemitteilung
Bild: Markus Tschepp
Der vermeintliche Übergriff habe sich vergangene Woche in Obertrum ereignet, dies bestätigt auch die Polizei. Der Vorfall sei so wie geschildert aber nicht passiert, heißt es von der Exekutive. Noch laufen aber die Ermittlungen.
Polizei: Schläge oder Nötigung kein Thema
Der 17-jährige junge Mann habe lediglich einen Jackendiebstahl zur Anzeige gebracht. Von Schwaighofer angeführte Vorwürfe wie Schläge oder Nötigungen seien kein Thema gewesen. Auch ein Augenzeuge habe anderes beobachtet.
So habe der junge Mann mit zwei männlichen Personen einen freundschaftsähnlichen Umgang gepflegt. Die Burschen hätten zwar eine kleine Rangelei unter Jugendlichen gehabt, sich aber schnell wieder vertragen. Dann seien sie gemeinsam dagesessen. Man habe sich auch freundschaftlich verabschiedet.
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