Know-how aus OÖ

Student verbessert Kapazität von Festplatten

Elektronik
17.12.2009 12:01
Der 25-jährige Automatisierungstechnik-Student Dominik Treiblmayr aus dem oberösterreichischen Geinberg hat im Rahmen seiner Diplomarbeit für das Innviertler Unternehmen EV Group ein Verfahren entwickelt, das die Speicherkapazität von Festplatten um ein vielfaches verbessern soll. Die Festplattenindustrie soll bereits Interesse angemeldet haben, wie die Fachhochschule Wels am Donnerstag mitteilte.

Eine Festplatte besteht aus einer rotierenden Speicherdisk. Je feiner die Struktur darauf ist, umso mehr Daten können gespeichert werden. Treiblmayr entwickelte im Rahmen seiner Diplomarbeit ein neuartiges Verfahren, um auf einer Siliziumscheibe ("Wafer") eine Oberflächenschicht aufzubringen und diese mit einer speziellen Stempeltechnologie fein zu strukturieren.

"Wenn dieser Prozess in die Serie gehen kann, dann ist es ein weiterer Schritt zur Erhöhung der Speicherkapazität von Festplatten", so Treiblmayrs Betreuer Mario Junwirth. Ziel der Festplattenindustrie sei, die Speicherdichte von 2,5-Zoll-Platten in den kommenden zwei Jahren auf TeraByte-Größe zu bringen.

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