30.08.2018 06:01 |

„Ist doch ganz normal“

„Bridezilla“ will von jedem Hochzeitsgast 1500 $

Normalerweise blicken sowohl Brautpaar als auch Gäste einer Hochzeit als einmaliges, freudiges Ereignis entgegen. Doch in diesem Fall haben die Gäste die Rechnung ohne Susan gemacht. Die ambitionierte Braut träumte von einer richtigen Märchenhochzeit - die jeder Gast mit einer „Spende“ in Höhe von 1500 Kanadischen Dollar (circa 990 Euro) mitfinanzieren sollte. Der Großteil der geladenen Gäste allerdings verweigerte. Fazit: Traum und Sause geplatzt, Bräutigam weg und die Braut zürnt und schäumt - natürlich öffentlich und unverstanden vom Rest der Welt.

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Es sollte der schönste Tag im Leben von Susan, ihrem Angetrauten und dem gemeinsamen Sohn werden. Doch die Planungswut der Braut machte nicht nur die Feier zunichte, sie zerstörte auch ihre Beziehung und ihr Verhältnis zu Freunden und Familie nachhaltig. 

Familie vom Ex wollte 3000 Kanadische Dollar zahlen
Doch der Reihe nach: Susan - mehr Infos über sie oder den Bräutigam sind nicht bekannt - wollte eine Traumhochzeit. Immerhin sei ihre Liebe zum Bräutigam schlichtweg „wie ein Märchen“ gewesen - warum dann auch nicht märchenhaft feiern? Doch die Kosten in Höhe von 60.000 Kanadischen Dollar überstiegen das Budget der Hochzeitsleute gewaltig. So wurde die erste Brautjungfer angepumpt, die dem Paar auch prompt 5000 Kanadische Dollar zusicherte. Selbst die Familie von Susans Ex-Freund zeigte sich spendabel und versprach 3000 Kanadische Dollar - was aber - inklusive dem eigenen Budget - noch immer nicht zur Finanzierung reichte, so die „Daily Mail“.

Susan befand: Es sei doch ganz normal, den Rest der Kosten auf die weiteren Gäste aufzuteilen. Die sahen das nicht so. Auf die entsprechende „Einladung“ hin sandten nur acht weitere Gäste einen Scheck in Höhe des geforderten Betrags, ein Hilfeaufruf auf der Website GoFundMe brachte lediglich 250 Dollar ein. Die Hochzeit musste vier Tage vor der Feier schlussendlich abgesagt werden, nachdem auch die Familie des Ex-Freundes ihr Angebot zurückzog und der entnervte Bräutigam das Weite suchte.

Braut macht ihre Familie für das Ende ihrer Beziehung verantwortlich
Auf Facebook macht die enttäuschte Braut ihrem Ärger Luft, macht ihre Freunde und Familie für das Ende ihrer Beziehung verantwortlich und lässt ihrer Frustration über die Ereignisse freien Lauf:

Braut wollte „nur ein wenig Hilfe“
Die erzürnte Ex-Braut: „Um das klarzustellen: Wer keinen Beitrag leisten wollte, war zu unserer exklusiven Hochzeit nicht eingeladen. So eine Party hat man nur einmal im Leben.“ Und weiter: „Die Kosten unserer Traumhochzeit betrugen 60.000 Kanadische Dollar … Alles, wonach wir fragten, war ein wenig Hilfe von Freunden und Familie, um sie wahr werden zu lassen.“ Doch nur acht weitere Gäste antworteten auf die Einladung mit einem Scheck über den geforderten Betrag.

„Was bin ich ein, ein […] verf****** Stück Dreck?
Schlussendlich musste Susan umdisponieren. Nochmals wurden die Gäste um Spenden gebeten: “Ernsthaft, Leute - was sind schon 1000 Dollar? Was sind 1500 Dollar? Offensichtlich nicht viel. Das wäre tragbar und im Budget drin. Ich habe Leute um Schlimmeres fragen hören.“ Doch als ihr - vermutlich schon peinlich berührter - Verlobter eine „billige, dreckige Las-Vegas-Hochzeit“ vorschlug, war es um die Contenance der Braut endgültig geschehen: “Was bin ich ein, ein […] verf****** Stück Dreck, eine Nutte?“, zitiert die “Daily Mail".

Vier Tage vor der Hochzeit beschloss das Paar, die Sause abzublasen - das Beziehungsende schiebt Susan auf die Gäste. Nicht einmal die erste Brautjungfer stünde noch zu ihr: „Ich habe meine Brautjungfer angerufen und mir die Augen ausgeweint. Doch anstatt Mitgefühl zu zeigen, sagte sie nur, dass ich viel zu viel verlangt habe und innerhalb des Budgets hätte bleiben sollen.“ Nun will die Braut eine zweimonatige Reise antreten, um ihre Seele zu erforschen. Die Kosten dafür trägt sie hoffentlich selbst.

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