Mi, 19. September 2018

Nach Sex-Delikt:

21.08.2018 15:17

Polizisten bei Festnahme angegriffen

Wilde Szenen haben sich in der Stadt Plauen im deutschen Sachsen abgespielt, als Polizisten einen 23-jährigen Libyer festgenommen haben. Drei weitere Männer aus Libyen, Kroatien und Mazedonien behinderten die Polizisten bei der Amtshandlung und attackierten sie. Die Beamten wurden verletzt.

Der 23-jährige Sanad E. aus Libyen war nicht zu einem Gerichtsverfahren wegen sexueller Belästigung erschienen und sollte deshalb von der Polizei geholt und dem Richter vorgeführt werden. Zwei Streifenpolizisten suchten vergeblich in der Wohnung des 23-Jährigen nach ihm, trafen ihn wenig später allerdings an einem beliebten Treffpunkt in Plauen an.

Trio attackierte die Beamten
Die Beamten nahmen den 23-Jährigen fest und setzten ihn auf die Rückbank ihres Streifenwagens. Dann eskalierte die Situation. Wie die „Welt“ berichtet, wurden die Polizisten von einem 38-jährigen Mazedonier, einem 21-jährigen Libyer und einem 16-jährigen Kroaten zuerst beschimpft und dann attackiert.

Ein weiterer Mann mit ausländisch klingendem Akzent filmte den Vorfall und stellte das Video ins Netz. Die Polizisten wurden von den Angreifern überwältigt, zu Boden gerungen und teilweise sogar in den Würgegriff genommen. Sie setzten sich unter anderem mit Pfefferspray zur Wehr.

Libyer ergriff kurzzeitig die Flucht
Sanad E. nutzte die Gunst der Stunde und ergriff während der Rauferei die Flucht. Die hintere Tür des Streifenwagens war nämlich noch nicht geschlossen, als die Beamten angegriffen wurden. Einer der Polizisten forderte den Libyer nach der Auseinandersetzung mit den anderen Männern auf, wieder zurückzukommen, was dieser dann auch tat.

Sanad E. sitzt wegen Flucht- und Verdunkelungsgefahr in U-Haft und wird dem Richter nächste Woche wieder vorgeführt. Gegen die drei Angreifer wird wegen Angriffs auf Polizeibeamte und Beleidigung ermittelt. Nachdem auch sie zunächst festgenommen wurden, sind sie mittlerweile wieder auf freiem Fuß. Wegen versuchter Gefangenenbefreiung wird dem Bericht der „Welt“ zufolge nicht ermittelt.

 krone.at
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